Vergiss alles, was du über langweilige Pauschalreisen weißt: Die Kanarischen Inseln sind das Mekka für Roadbike-Abenteurer, die im Süden das echte Leben und die schönsten Strecken suchen. Von serpentinenreichen Vulkanpisten bis zu endlosen Küstenstraßen – hier zeigt der Süden der Kanaren, wie Roadcycling wirklich geht. Schluss mit Ausreden, Zeit für Sonne, Asphalt und pure Leidenschaft!
- Grandiose Routenvielfalt von Teneriffa bis Gran Canaria – für alle Levels geeignet
- Südliche Kanaren bieten das stabilste Wetter und die meisten Sonnenstunden
- Spektakuläre Anstiege wie der Teide oder der Pico de las Nieves fordern selbst Profis
- Küstenstraßen und Vulkanlandschaften garantieren atemberaubende Ausblicke
- Perfekte Infrastruktur: Radverleih, Cafés, Transfers und Shuttle-Services
- Kaum Verkehr abseits der Touri-Hotspots, besonders auf Nebenstraßen
- Trainingsbedingungen auf WorldTour-Niveau – kein Wunder, dass hier viele Profis überwintern
- Geheimtipps für Gravel-Ausflüge und kulinarische Highlights am Straßenrand
Warum der Süden der Kanaren das Roadbike-Paradies ist
Wenn du im Winter an deinem Fenster kratzt und draußen nur Nebel und Matsch siehst, dann träumen echte Roadies von den Kanarischen Inseln. Und zwar nicht von irgendwelchen, sondern vom Süden – dort, wo die Sonne garantiert scheint und der Asphalt nie friert. Die südlichen Regionen von Gran Canaria, Teneriffa oder Lanzarote sind ein Roadbike-Eldorado, das keine Wünsche offenlässt. Das liegt nicht nur an den klimatischen Bedingungen, sondern auch an der einzigartigen Topografie, die Abwechslung und Herausforderung auf höchstem Niveau bietet. Wer einmal auf den Serpentinen am Fuß des Teide oder entlang der Küstenklippen von Gran Canaria gefahren ist, weiß: Hier schlägt das Herz des Radsports schneller.
Die Kombination aus stabilen Temperaturen, wenig Regen und fast immer trockenem Asphalt sorgt dafür, dass die Kanaren im Süden zur perfekten Trainings- und Genussdestination werden. Während Mitteleuropa im Winter im Halbschlaf liegt, rollen hier die Reifen und die Beine werden warm. Auch landschaftlich hat der Süden einiges zu bieten, von vulkanischen Mondlandschaften über Palmenoasen bis zu endlosen Stränden. Diese Vielfalt macht jede Ausfahrt zu einem echten Erlebnis, bei dem es garantiert nicht langweilig wird – egal, wie oft du die Insel schon erkundet hast.
Ein weiterer dicker Pluspunkt: Die Infrastruktur in den südlichen Inselregionen ist top. Radverleihstationen, Werkstätten, Cafés mit Barista-Qualität und spezialisierte Hotels mit Radkeller und Waschstationen – alles ist auf ambitionierte Radfahrer ausgerichtet. Ob du eine schnelle Feierabendrunde drehst oder einen epischen Insel-Ride planst, du findest immer die passende Unterstützung. Und das Beste: Die Locals sind an Radfahrer gewöhnt und meist freundlich, was das Fahren auf den Straßen noch entspannter macht. Wer also den perfekten Mix aus Sonne, Service und Strecke sucht, wird im Süden der Kanaren mehr als glücklich.
Die spektakulärsten Routen: Von Küstenklassikern bis Vulkan-Mythos
Keine Lust auf die immer gleiche Hausrunde? Auf den Kanaren bekommst du das volle Programm. Startpunkt Nummer eins für ambitionierte Höhenmeterjäger ist der Süden Teneriffas – hier wartet der berühmte Anstieg zum Teide, dem höchsten Berg Spaniens. Von Los Cristianos aus kannst du dich direkt in die über 40 Kilometer lange Auffahrt stürzen, vorbei an Bananenplantagen, Lavafeldern und Pinienwäldern. Die Luft wird mit jedem Höhenmeter klarer, die Straßen leerer und das Panorama spektakulärer. Oben angekommen, auf über 2.000 Metern, fühlt sich jeder Schweißtropfen wie eine Medaille an. Kein Wunder, dass WorldTour-Teams hier ihr Wintertraining absolvieren.
Auch Gran Canaria hat im Süden echte Roadbike-Schmankerl im Angebot. Die Küstenstraße GC-500 von Maspalomas Richtung Puerto de Mogán ist ein Klassiker, der sowohl Genießer als auch Tempobolzer begeistert. Ständiger Blick aufs Meer, sanfte Anstiege und entspannte Abfahrten machen diese Route zum perfekten Einstieg. Wer mehr will, biegt in Fataga ab und nimmt den legendären Aufstieg zum Pico de las Nieves in Angriff – 44 Kilometer, 2.000 Höhenmeter und eine Straße, die so ruhig ist, dass du deinen eigenen Atem hörst. Hier wird aus Radfahren Meditation, aus Landschaft pure Suchtgefahr.
Lanzarote, oft unterschätzt, setzt noch einen drauf: Die Südroute von Playa Blanca über Femés und El Golfo bis nach La Geria ist ein Ritt durch die surreale Vulkanlandschaft. Der Asphalt schlängelt sich durch schwarze Lavafelder, vorbei an grünen Weinreben und weißen Dörfern. Kaum Verkehr, dafür Wind – und zwar nicht zu knapp. Wer hier schnell sein will, braucht Beine und Charakter. Aber genau das macht den Süden der Kanaren so besonders: Jede Strecke ist eine neue Story, jeder Kilometer ein Abenteuer für sich. Und das alles auf Straßen, die du nie mehr vergisst.
Tipps für die perfekte Ausfahrt: Planung, Verpflegung und Geheimtricks
Zugegeben: Wer zum ersten Mal auf den südlichen Kanaren radelt, kann sich leicht überschätzen. Die Sonne brennt stärker, der Wind ist launisch und die Anstiege sind länger als sie auf der Karte aussehen. Deshalb gilt: Gute Vorbereitung ist alles. Plane deine Routen mit Tools wie Komoot oder Strava – am besten offline, denn das Mobilnetz ist in den Bergen oft schwach. Nimm immer genug Wasser und Energieriegel mit, denn Tankstellen oder Supermärkte sind oft weit auseinander. Und unterschätze nicht die Hitze: Trage helle Kleidung, Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und schütze deinen Nacken. Wer clever fährt, bleibt auch auf langen Touren cool.
Verpflegung am Straßenrand ist auf den Kanaren zum Glück kein Problem. In fast jedem Dorf gibt es kleine Bars, die Café con leche, frische Bocadillos und manchmal sogar hausgemachte Kuchen anbieten. Das ist nicht nur lecker, sondern gibt auch die Extraportion Lokalkolorit. Viele Radcafés im Süden bieten spezielle Menüs für Sportler an – inklusive Pasta, Salaten oder Smoothies. Wer nach der Tour Energie nachtanken will, sollte unbedingt lokale Spezialitäten wie Papas arrugadas mit Mojo probieren. Das ist Soulfood für müde Beine und macht glücklich bis zum letzten Gramm Kohlenhydrat.
Ein echter Geheimtipp für ambitionierte Fahrer sind die Nebenstraßen abseits der Touristenströme. Hier fährst du durch verschlafene Dörfer, vorbei an Aloe-Vera-Plantagen und durch Schluchten, in denen nur der Wind rauscht. Die Straßen sind oft perfekt asphaltiert, der Verkehr minimal und die Landschaft spektakulär. Wer Gravelbikes liebt, findet im Süden der Kanaren ebenfalls sein Paradies: Alte Karrenwege, Pisten durch Lavafelder und Forststraßen warten nur darauf, entdeckt zu werden. Hier wird jeder Ride zum echten Abenteuer – und das ganz ohne Massenbetrieb.
Insiderwissen: Wann, wo und wie du das Maximum aus den Kanaren herausholst
Timing ist alles: Die beste Zeit für Roadbiking im Süden der Kanaren ist zwischen Oktober und Mai. Dann sind die Temperaturen angenehm, der Touristenandrang hält sich in Grenzen und die Straßen gehören fast dir allein. Wer flexibel ist, sollte unter der Woche fahren – am Wochenende sind auch viele Einheimische unterwegs, besonders auf den klassischen Anstiegen. Früh starten lohnt sich doppelt: Die Luft ist frisch, der Asphalt leer und die Sonne noch gnädig. So sammelst du Höhenmeter, bevor die Mittagshitze zuschlägt. Und am Nachmittag bleibt genug Zeit für Strand, Pool oder Recovery am Meer.
Unterkünfte gibt es für jeden Geschmack: Vom schicken Bike-Hotel mit Werkstatt bis zur günstigen Finca auf dem Land. Viele Häuser im Süden sind auf Radfahrer eingestellt und bieten sichere Abstellräume, Wäscheservice und sogar geführte Touren an. Wer ohne eigenes Rad anreist, findet überall Verleihstationen mit Top-Bikes – von Carbon-Rennern bis zu E-Rennrädern ist alles am Start. Wichtig: Frühzeitig reservieren, denn in der Hochsaison sind die besten Modelle schnell ausgebucht. Wer sein eigenes Setup liebt, nimmt das Rad im Flugzeug mit – die Kanarischen Airlines sind darauf vorbereitet.
Wem Standardrouten zu langweilig sind, kann sich von Locals oder Guides inspirieren lassen. Es gibt zahlreiche geführte Touren, Trainingscamps und Events, die dich zu den versteckten Highlights führen. Gerade ambitionierte Fahrer profitieren von lokalen Tipps: Wo ist der beste Espresso? Wo gibt’s die smootheste Abfahrt? Und wo warten die schönsten Fotospots? Mit ein bisschen Insiderwissen wird jede Kanaren-Tour zum Unikat – und das ganz ohne Touristenklischees. So holst du das Maximum aus deinem Roadbike-Trip im Süden der Inseln heraus.
Fazit: Warum du den Süden der Kanaren jetzt auf deine Bucket List setzen musst
Der Süden der Kanarischen Inseln ist nicht weniger als das ultimative Roadbike-Revier für alle, die mehr wollen als nur Sonne und Strand. Hier findest du alles, was das Radfahrerherz begehrt: Spektakuläre Anstiege, traumhafte Küstenstraßen, perfekte Infrastruktur und ein Klima, das dich zwölf Monate im Jahr zum Training einlädt. Die Mischung aus landschaftlicher Vielfalt, sportlicher Herausforderung und entspanntem Lebensgefühl ist einzigartig – und macht jede Ausfahrt zu einem kleinen Abenteuer. Wer einmal da war, kommt immer wieder. Und das Beste: Auf den Kanaren ist jeder willkommen – egal ob Rookie, Amateur oder Pro. Also, worauf wartest du?
Pro:
- Ganzjährig perfektes Bike-Wetter, besonders im Süden
- Sensationelle Streckenvielfalt: Küsten, Berge, Vulkane, Gravel
- Hervorragende Infrastruktur für Roadies und Gravel-Fans
- Kaum Verkehr auf Nebenstraßen, sehr radfahrerfreundliche Locals
- Viele Profi-Teams trainieren hier – WorldTour-Feeling garantiert
- Top Gastronomie und entspannte Atmosphäre nach dem Ride
- Gute Erreichbarkeit per Flug und unkomplizierter Radtransport
Contra:
- Starke Winde können manchen Tag zur echten Herausforderung machen
- Beliebte Strecken können in der Hochsaison etwas voller sein
- Steile Anstiege erfordern gute Vorbereitung und Fitness