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Kanarische Inseln mit dem Rennrad: Wo du Ballern, Bummeln und Berge kombinieren kannst

Vergiss Mallorca, vergiss Alpenpässe: Die Kanarischen Inseln sind das ultimative Revier für Rennradfahrer, die alles wollen – Ballern auf endlosen Küstenstraßen, entspanntes Bummeln durch Vulkanlandschaften und epische Kletterpartien in die Wolken. Hier verschmelzen Sonne, Asphalt und Abenteuer zu einer unschlagbaren Mixtur, die dich garantiert aus dem Winterloch katapultiert.

  • Ganzjährige Saison dank mildem Klima und wenig Regen – perfektes Trainingsziel im Winter
  • Vielseitige Strecken: flache Küsten, steile Serpentinen, raue Vulkanpisten
  • Legendäre Anstiege wie der Pico de las Nieves oder der Teide – echte Heldenprüfungen
  • Gute Infrastruktur: Radverleih, Werkstätten, Cafés und viele radsportfreundliche Hotels
  • Unverwechselbare Natur: Lavameere, Pinienwälder, Palmen, schwarze Strände
  • Kulinarische Highlights: Tapas, frischer Fisch und kanarische Spezialitäten zur Regeneration
  • Direkte, günstige Flugverbindungen aus ganz Mitteleuropa
  • Für Einsteiger wie Profis geeignet – von der ruhigen Genussrunde bis zur epischen Königsetappe

Inselhopping mit dem Rennrad: Jede Kanare ein eigenes Abenteuer

Die Kanarischen Inseln sind ein Flickenteppich aus sieben Hauptinseln, die im Atlantik vor der Küste Afrikas liegen und doch so unterschiedlich sind, dass sie jedem Roadie-Typ die perfekte Bühne bieten. Gran Canaria ist die Paradedisziplin für alle, die Höhenmeter sammeln und sich an den berühmten Rampen messen wollen. Hier warten der Pico de las Nieves mit seinen 1.949 Metern und legendären Anstiegen wie aus dem Bilderbuch. Wer glaubt, Serpentinen gäbe es nur in den Alpen, wird hier eines Besseren belehrt – und muss sich warm anziehen, wenn der Passwind peitscht.

Teneriffa setzt noch einen drauf: Mit dem Teide thront Spaniens höchster Gipfel wie ein Vulkan-Gott über allem. Die Auffahrt zum Krater ist eine Art spirituelle Erfahrung für ambitionierte Kletterer – 40 Kilometer Anstieg am Stück, Hitze, Kälte, Wind, und eine Mondlandschaft, die so surreal ist, dass du dich fragst, ob du noch auf der Erde bist. Die Straßen sind in der Regel hervorragend asphaltiert, und selbst im Winter wird hier in Kurz-Kurz gefahren. Was will man mehr? Vielleicht eine Runde auf Lanzarote? Diese Insel ist das Paradies für Geschwindigkeitspiloten: Flach, windig, mit einem Straßenbelag wie Samt – aber wehe, du unterschätzt die Böen.

La Palma und La Gomera sind dagegen die wilden Schwestern: rau, grün, steil und mit Straßen, die sich wie Achterbahnschienen durch die Landschaft ziehen. Hier ist weniger los, dafür sind die Anstiege umso knackiger, und die Abfahrten fordern Mut und Können. Wer das pure Abenteuer sucht, wird hier fündig – und trifft eher auf Ziegen als auf Touristen. Kurzum: Wer die Kanaren mit dem Rennrad erkundet, erlebt eine Inselwelt, in der jede Etappe ein neues Kapitel schreibt. Perfekt für alle, die keine Lust auf Monotonie haben.

Ballern, Bummeln, Berge: Streckenhighlights für jeden Geschmack

Die Kanaren sind ein Fest für jeden, der Abwechslung im Sattel sucht. Hier kannst du an einem Tag entspannt an der Promenade rollen, am nächsten Tag den Puls auf Anschlag bringen und dich an den berühmten Pässen messen. Typisch für Gran Canaria sind die langen, gleichmäßigen Anstiege, die sich perfekt für Grundlagentraining oder epische Kletterpartien eignen. Die Straße zum Pico de las Nieves ist das Maß aller Dinge – 45 Kilometer Anstieg, 1.900 Höhenmeter, und ein Finale auf dem Dach der Insel mit Blick bis nach Teneriffa. Wer es abwechslungsreicher mag, mischt sich ins Inselinnere: Kleine Dörfer, Serpentinen, Felswände und Eukalyptuswälder wechseln sich ab wie im Zeitraffer.

Auf Teneriffa ist der Teide das Ziel aller Träume – aber auch die Küstenstraßen im Norden sind ein echtes Erlebnis. Hier ballerst du auf breiten, gut ausgebauten Straßen, immer mit Ozeanblick und einer Prise Passatwind im Gesicht. Die Abfahrten sind schnell, technisch und sicher – perfektes Terrain für alle, die ihre Fahrtechnik ausreizen wollen. Wer lieber bummelt, nimmt sich die Zeit und rollt durch die Bananenplantagen oder entlang der schwarzen Lavastrände. Die Infrastruktur ist radsportfreundlich, überall gibt es kleine Cafés und Bodegas für die perfekte Pause.

Lanzarote bietet eine ganz eigene Dynamik: Die Insel ist wie gemacht für Tempobolzer, die sich im Windschattenzug austoben wollen. Die berühmte Ironman-Strecke führt über die ganze Insel und ist ein Muss für alle, die Lust auf Geschwindigkeit und Flow haben – vorausgesetzt, sie unterschätzen den Wind nicht, der hier oft mit Orkanstärke bläst. Wer es ruhiger mag, findet auf Fuerteventura endlose Straßen durch Dünen und Vulkane, während La Palma und La Gomera mit unfassbar steilen Rampen und kaum befahrenen Bergstraßen locken. Für jeden Geschmack ist etwas dabei – und langweilig wird es garantiert nie.

Klimavorteile, Infrastruktur und die besten Tipps für Roadies

Das Klima ist der Joker der Kanaren: Während Mitteleuropa im Winter friert, herrschen hier konstante 18 bis 25 Grad – Sonnengarantie inklusive. Regen ist selten, und wenn es mal schauert, trocknet der Asphalt schneller als du „Bananenbrot“ sagen kannst. Die Luft ist klar, die Sicht oft atemberaubend, und das Licht hat eine Intensität, die du sonst nur aus Werbespots kennst. Das macht die Kanaren zum perfekten Trainingsrevier für Profi-Teams, Amateure und Genussradler gleichermaßen. Die Saison kennt hier keine Pause – und du kannst sicher sein, immer mit Sonnenbrille unterwegs zu sein.

Die Infrastruktur ist radsportfreundlich. Es gibt zahlreiche Radverleihe, Werkstätten, Radshops und Hotels, die auf die Bedürfnisse von Rennradfahrern eingestellt sind. Viele Unterkünfte bieten abschließbare Fahrradkeller, Waschmöglichkeiten und spezielle Sportler-Menüs. Auf den Straßen sind Radfahrer ein gewohntes Bild, Autofahrer verhalten sich meist respektvoll und gelassen. Die Verkehrsdichte ist – abgesehen von den touristischen Küstenorten – angenehm gering, besonders im Inselinneren. Wer will, kann sein eigenes Rad mitnehmen oder vor Ort ein Top-Modell mieten.

Ein paar Tipps für den maximalen Spaß: Früh starten, um den Straßenverkehr zu vermeiden und die magische Morgenstimmung zu erleben. Immer genug Wasser und Snacks mitnehmen – Supermärkte und Tankstellen sind abseits der Touristenpfade rar. Sonnencreme ist Pflicht, denn die Sonne brennt auch im Winter gnadenlos. Und: Wer auf eigene Faust unterwegs ist, sollte die Strecken sorgfältig planen – manche Abfahrten sind technisch anspruchsvoll, und der nächste Ort kann weiter entfernt sein, als es auf der Karte aussieht. Mit guter Vorbereitung steht dem Kanaren-Abenteuer aber nichts im Weg.

Gefahren, Mythen und die dunkle Seite der Sonneninseln

Klar, die Kanaren sind ein Paradies – aber auch hier gibt’s Stolperfallen, die selbst erfahrene Roadies überraschen können. Das berühmte „Kanaren-Klima“ hat seine Tücken: Auf 2.000 Metern kann es eiskalt und neblig sein, während unten am Strand die Sonne brennt. Wer zu dünn bekleidet startet, riskiert einen fiesen Temperatursturz auf dem Gipfel. Schnell kann aus einer lockeren Ausfahrt eine epische Survival-Story werden – also lieber ein Wind- oder Regenjäckchen in die Trikottasche stopfen.

Der Wind ist ein alter Feind – vor allem auf Lanzarote und Fuerteventura. Böen können so stark sein, dass selbst erfahrene Fahrer auf der Geraden ins Schlingern geraten. Hier gilt: Lenker festhalten, Körperspannung bewahren und im Zweifel das Tempo rausnehmen. In den Bergen wiederum sind die Abfahrten oft schnell und technisch – lose Steine, enge Kurven und wechselnder Belag fordern volle Konzentration. Wer sich überschätzt, landet schneller im Straßengraben als ihm lieb ist. Die Straßen sind zwar meist in gutem Zustand, aber abseits der Hauptadern kann es holprig werden.

Mythos „Touristeninsel“: Viele glauben, die Kanaren seien überlaufen und zu „soft“ für echte Rennradfreaks. Totaler Quatsch! Die meisten Touristen hocken am Pool – auf den epischen Pässen und im Inselinneren bist du oft stundenlang allein unterwegs. Und: Die Kanaren sind kein billiges Trainingslager. Qualität hat ihren Preis – gute Unterkünfte, Radverleih und Verpflegung kosten mehr als mancher denkt. Wer trotzdem clever plant und früh bucht, kann aber auch ein echtes Schnäppchen machen. Unterm Strich: Die Kanaren sind rauer, vielfältiger und ehrlicher als ihr Ruf – genau das macht sie so spannend.

Fazit: Die Kanaren als Roadbike-Spielplatz – zwischen Lava, Passatwind und legendären Pässen

Die Kanarischen Inseln sind der perfekte Mix aus Trainingslager, Abenteuer und Genussziel. Asphaltträume, die nie enden, Anstiege, von denen du noch deinen Enkeln erzählen wirst, und eine Natur, die dich immer wieder aus dem Sattel haut. Egal, ob du ballern, bummeln oder Berge bezwingen willst – hier findest du alles, was das Roadie-Herz begehrt, und noch viel mehr.

Die Kombination aus Klima, Landschaft und Streckenvielfalt ist in Europa einzigartig. Wer keine Lust mehr auf den Standard-Mallorca-Trip hat und wirklich alles aus seinem Wintertraining rausholen will, sollte die Kanaren ganz oben auf die Bucket List setzen. Vom schnellen Küstenritt bis zur epischen Bergetappe – Langeweile ist hier ein Fremdwort. Die Kanaren machen süchtig. Aber Vorsicht: Nach dem ersten Trip willst du nie wieder woanders hin.

Also: Sattel packen, Sonnenbrille polieren, und ab auf die Inseln. Wir von 11bar sagen: Wer die Kanaren nicht kennt, hat im Wintertraining was verpasst!

Pro:

  • Ganzjährig perfektes Klima für Rennradfahrer
  • Unglaubliche Streckenvielfalt – von flach bis brutal steil
  • Legendäre Anstiege wie Teide und Pico de las Nieves
  • Gute Infrastruktur für Roadies: Verleih, Werkstätten, Rad-Hotels
  • Unvergleichliche Naturerlebnisse und Kulinarik
  • Wenig Verkehr abseits der Touristenzentren
  • Schnelle, günstige Anreise aus Mitteleuropa
  • Geeignet für Einsteiger, Amateure und Profis

Contra:

  • Starker Wind, besonders auf Lanzarote und Fuerteventura
  • Schnelle Wetterwechsel und extreme Temperaturunterschiede in den Bergen
  • Teilweise kostenintensive Unterkünfte und Verpflegung
  • Technisch anspruchsvolle Abfahrten – erhöhte Sturzgefahr
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