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Unsere Top 3 Tagesrouten in Kanarische Inseln – inkl. Caféstopp-Garantie

Kanarische Inseln auf Asphalt: Unsere Top 3 Tagesrouten – mit garantiertem Café-Stopp und jeder Menge Höhenmetern für echte Genießer und Kletterziegen. Wer glaubt, die Kanaren seien nur Pauschal-Touristen und Strandliegen – der hat noch nie mit 34×28 den Pico erklommen und sich danach einen Cortado in der Sonne gegönnt. Hier gibt’s Streckenzauber, Lava-Landschaften und Koffein-Kicks, die du so nirgends findest.

  • Die drei spektakulärsten Tagesrunden auf den Kanaren für Roadies aller Niveaus
  • Jede Route mit handverlesenem Café-Stopp – Espressogarantie inklusive
  • Detaillierte Streckenbeschreibung, Höhenprofil und Insider-Tipps
  • Technische Besonderheiten: Straßenbelag, Wind, Verpflegungsstellen
  • Knallharte Fakten zu Höhenmetern, Distanz und Schwierigkeitsgrad
  • Empfehlungen für Bike-Setup und Ausrüstung je nach Insel
  • Wichtige Sicherheits- und Verhaltensregeln auf den Kanaren
  • Für Einsteiger, ambitionierte Granfondo-Fans und Profis geeignet
  • Unverfälschte Meinung – keine Werbeversprechen, keine Fake-Idylle

Route 1: Teide-Traum auf Teneriffa – Asphalt in der Vulkanhölle

Keine Diskussion: Wer auf den Kanaren radelt, kommt um den Teide nicht herum. Der “Pico del Teide” auf Teneriffa ist nicht nur der höchste Berg Spaniens, sondern auch das ultimative Kletterziel für jede(n) mit einer Vorliebe für lange Anstiege und epische Aussichten. Der Klassiker beginnt in La Orotava – schon nach wenigen Kilometern steigt die Straße gnadenlos an, die Vegetation wechselt von Palmen zu Kiefern und irgendwann zu schwarzen Lavafeldern, die aussehen, als hätte Sauron persönlich den Asphalt gelegt. Die Teide-Auffahrt ist brutal ehrlich: Hier zählt nicht der Wattmesser, sondern der Wille. Die Serpentinen sind lang, der Wind kann giftig sein, aber die Aussicht auf 2.300 Höhenmeter am Stück ist der Stoff, aus dem Strava-Legenden gemacht sind.

Technisch ist die Route eine Herausforderung, aber immer fair: Der Belag schwankt zwischen frisch gegossenem Bitumen und rauem Vulkan-Grip, die Straßen sind breit genug für entspannte Abfahrten, aber in den Kurven ist Konzentration gefragt. Wer plant, die komplette Runde von Nord nach Süd zu fahren, sollte früh starten – nicht nur wegen der Hitze, sondern auch, weil der Wind am Nachmittag gern mal zum Endgegner mutiert. Ein 34er-Kettenblatt ist keine Schande, sondern Pflichtausrüstung, und Ersatzschläuche sollten immer dabei sein: Vulkansteine und Dornen lauern überall.

Der verdiente Lohn wartet am Parador-Café am Rand des Nationalparks. Hier trifft sich alles, was Beine, Räder und Sonnenbrillen hat, zum Cortado mit Blick auf den Krater. Wer nicht spätestens jetzt ein Foto macht, hat den Sinn von Social Media nicht verstanden. Die zweite Hälfte der Runde führt entspannt bergab Richtung Küste – wer noch Körner hat, kann in Vilaflor einen zweiten Espresso nachlegen. Fazit: Teide ist nicht nur ein Berg, sondern eine Religion. Wer hier oben war, bekommt Kanaren-Respekt auf Lebenszeit.

Route 2: Gran Canaria´s Westküsten-Wahnsinn – Klippen, Kurven, Koffein

Die Westküste von Gran Canaria ist der Inbegriff von Roadbike-Exzess: endlose Steilküsten, messerscharfe Serpentinen und Ausblicke, die selbst Instagram-Filter überfordern. Startpunkt ist das legendäre Agaete – ein verschlafenes Fischerdorf, das in den Morgenstunden noch nach Meer und Kaffee riecht. Von hier geht es direkt an die berüchtigte GC-200, eine Straße, die in jedem Werbespot für Radurlaub die Hauptrolle spielen sollte. Die Klippen fallen links mehrere hundert Meter ins Nichts, rechts schiebt sich die Felswand bedrohlich ins Bild – und dazwischen windet sich der Asphalt wie eine Achterbahn für Erwachsene.

Technisch ist die Runde ein echter Test für Material und Nerven: Die Straße ist schmal, der Belag wechselt zwischen butterweich und “Vorsicht, Schlagloch!” – und der Wind pfeift, als wollte er alle Roadies direkt ins Meer blasen. Wer hier die Ideallinie sucht, findet sie nicht, aber das ist egal. Es geht um das Gefühl, Teil dieser wilden Landschaft zu sein, den salzigen Geschmack auf den Lippen und das Adrenalin in den Oberschenkeln. Und dann, nach rund 60 Kilometern, kommt der Segen aller Koffeinjunkies: Das kleine Café “La Aldea” – keine Designer-Tassen, kein Hipster-Gebäck, aber der beste Barraquito der Insel. Hier treffen sich Locals, Aussteiger, Roadies und Surfer – ein Mix, so vielfältig wie die Insel selbst.

Nach dem Café-Stop wartet die Königsetappe: Der Aufstieg nach Artenara, dem höchstgelegenen Dorf der Insel, ist ein Monument der Kanaren. Kurve um Kurve schraubt sich die Straße ins Gebirge, die Vegetation wechselt von Kakteen zu Pinien, und spätestens am Mirador de Unamuno bleibt jedem die Spucke weg. Die Abfahrt zurück Richtung Agaete ist ein Rausch aus Speed und Panorama. Tipp: Immer genug Wasser dabeihaben, denn hier draußen gibt es keine Tanke, keinen Supermarkt – nur Asphalt, Sonne und Freiheit.

Route 3: Lanzarote Loop – Lava, Wind und Espresso-Kultur

Lanzarote ist anders. Wer hier radelt, merkt sofort: Die Insel ist ein Gesamtkunstwerk aus Lava, Wind und Licht. Unsere Lieblingsrunde startet in Costa Teguise und führt über die berühmte “LZ-1” hinauf Richtung Mirador del Río. Die Straße schmiegt sich an schwarze Lavafelder, die Luft ist salzig, und der Wind – der ist hier König. Die ersten Kilometer sind flach, der Asphalt rollt schnell, aber wer sich täuscht und Körner verschwendet, wird am ersten Anstieg Richtung Haría büßen. Die Serpentinen durch das Tal der 1.000 Palmen sind ein Fest für Kletterbeine, die Aussicht auf Atlantik und Mondlandschaft ist unbezahlbar.

Technisch fordert Lanzarote alles: Der Wind kann böig sein, die Sonne brennt gnadenlos, und die Straßen sind zwar meist in gutem Zustand, aber nach Winterstürmen auch mal sandig. Reifen mit etwas mehr Volumen (25 mm aufwärts) sind kein Fehler, und Sonnencreme gehört ins Trikot wie der Ersatzschlauch. Wer Glück hat, begegnet hier den Profis aus dem Winter-Trainingslager – oder wird im Gegenwind von einer 60-jährigen Einheimischen auf einem alten Stahlrenner gnadenlos stehen gelassen. Das ist Lanzarote: Ehrlich, rau, ungeschönt.

Das Highlight jedes Lanzarote-Loops ist der Café-Stopp im legendären “Café de la Plaza” in Haría. Hier gibt’s Espresso wie in Italien, dazu hausgemachten Kuchen und eine Terrasse mit Blick auf das grüne Tal. Die Rückfahrt führt über Teguise zurück an die Küste, vorbei an weißen Dörfern und skurrilen César-Manrique-Skulpturen. Wer will, kann noch einen Schlenker zum Famara-Strand einbauen – für einen letzten Blick aufs Meer, bevor der Loop im Sonnenuntergang endet. Fazit: Lanzarote ist kein Zuckerschlecken, aber jede Schweißperle wert.

Insider-Tipps: Ausrüstung, Sicherheit und Kanaren-Kodex

Die Kanarischen Inseln sind kein Ponyhof für All-Inclusive-Biker, sondern ein Spielplatz für echte Roadies mit Sinn für Abenteuer. Wer hier bestehen will, braucht das richtige Setup: Übersetzung mit Bergqualitäten (34×28 ist Minimum), ausreichend Wasser und Verpflegung, und vor allem Respekt vor Wind und Sonne. Die Wetterbedingungen können schnell umschlagen – was morgens nach Frühling aussieht, kann auf 2.000 Metern Höhe zum Winter-Albtraum werden. Immer eine Windjacke, Sonnencreme und ein paar Riegel mehr einpacken als üblich. Und: Unbedingt Licht ans Rad, denn in Tunnels und bei plötzlichem Nebel bist du sonst schnell unsichtbar.

Auf den Kanaren gilt: Rechtzeitig grüßen – Radfahrer sind hier Teil der Community, und ein freundliches “Hola” öffnet oft Türen zu Geheimtipps oder zur nächsten Wasserquelle. Die Autofahrer sind im Schnitt entspannter als auf dem Festland, aber gerade auf engen Straßen und in Serpentinen ist Defensive angesagt. Wer mit Gruppen fährt, sollte immer auf den Verkehr achten und nie nebeneinander durch Tunnels oder auf Abfahrten brettern. Helmpflicht ist selbstverständlich, und wer die lokale Polizei herausfordert, hat schon verloren.

Last but not least: Die Café-Kultur ist ein Muss. Ein Stopp in einer der Bars oder Cafés ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Teil des Radsport-Erlebnisses. Ob Cortado, Barraquito oder klassischer Espresso – ein guter Kaffee gehört zu jeder Kanaren-Runde wie die Höhenmeter. Wer das versteht, wird auf den Inseln mehr finden als nur Kilometer: echte Leidenschaft, Freundschaft und Geschichten, die man nie vergisst.

Fazit: Kanarische Tagesrouten – Asphalt, Abenteuer und Adrenalin

Die Kanarischen Inseln sind das Roadbike-Eldorado für alle, die mehr wollen als nur Sonne und Palmen. Hier trifft anspruchsvoller Asphalt auf spektakuläre Natur, herausfordernde Anstiege auf legendäre Abfahrten – und das alles mit Café-Stopp-Garantie und dem wohl besten Espresso der westlichen Hemisphäre. Jede Route hat ihren eigenen Charakter: Der Teide auf Teneriffa ist ein Monument für Kletterer, die Westküste von Gran Canaria ein Abenteuer für Mutige, und Lanzarote ein Spielplatz für Windliebhaber und Landschaftspuristen.

Unsere Top 3 Tagesrouten bieten alles, was das Roadie-Herz begehrt: Höhenmeter, Kurven, atemberaubende Ausblicke und jede Menge Insider-Feeling. Mit der richtigen Ausrüstung, etwas Respekt vor den Naturgewalten und offenem Herz für lokale Café-Kultur wird jede Ausfahrt zum unvergesslichen Erlebnis. Die Kanaren sind kein Schlaraffenland für Genussradler – aber genau das macht sie so einzigartig. Wer hier fährt, hat das nächste Level erreicht.

Wer also genug hat von grauem Winter, endlosen Rollentrainings und öden Flachetappen – ab auf die Kanaren! Asphalt, Adrenalin und ein perfekter Cortado warten schon.

Pro:

  • Einzigartige Landschaften und epische Anstiege
  • Klima das ganze Jahr über perfekt für Roadies
  • Top Straßenbelag auf den meisten Routen
  • Freundliche Café-Kultur und authentische Pausen-Spots
  • Große Vielfalt: von maritim bis alpines Feeling
  • Gute Erreichbarkeit und Infrastruktur für Radfahrer
  • Verhältnismäßig wenig Verkehr abseits der Touristenzentren

Contra:

  • Wind kann extrem und unberechenbar sein
  • Strecken oft sehr anspruchsvoll – nichts für Anfänger ohne Grundkondition
  • Wenig Schatten und kaum Wasserstellen auf langen Passagen
  • Einige Straßenabschnitte nach Stürmen oder Bauarbeiten in schlechtem Zustand
  • Kaffee-Preise in den Hotspots manchmal überteuert
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