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11bar-Redaktion empfiehlt: Diese Parts fahren wir selbst

Welche Parts landen eigentlich wirklich an unseren Redaktionsrädern? Schluss mit Marketing-Blabla – hier erfährst du, welche Komponenten die 11bar-Crew privat und im harten Alltag fährt. Das ist unser gnadenlos ehrlicher Deepdive in Sachen Lieblings-Parts, Geheimtipps und (un-)vernünftige Upgrades. Keine Schleichwerbung, kein Gesülze, sondern echte Empfehlungen aus der Punk-Redaktion.

  • Unsere Redakteure fahren, was sie lieben – unabhängig, kompromisslos, authentisch
  • Von Laufrädern über Schaltungen bis hin zu Sätteln: Hier erfährst du, was sich bewährt hat
  • Wir erklären, warum nicht immer das Teuerste auch das Beste ist
  • Praxiserprobte Parts für Einsteiger, Racer und Technik-Nerds
  • Exklusive Einblicke in die Setups unserer Redaktion
  • Tipps für langlebige, wartungsarme und stylische Komponenten
  • Unbezahlte Empfehlungen – jede Meinung ist ehrlich, jeder Test brutal direkt
  • Günstige Alternativen und High-End-Schmuckstücke im Vergleich

Laufräder: Das Herzstück jedes Setups

Beginnen wir mit dem wohl wichtigsten Bauteil am Rennrad, das meistens unterschätzt wird: den Laufrädern. In der 11bar-Redaktion gibt es zwei Fraktionen – die Aero-Fetischisten, die auf tiefe Felgen und Carbon setzen, und die Minimalisten, die robuste Alu-Laufräder bevorzugen. Warum? Aero-Laufräder machen zweifellos Eindruck und sparen bei Speed-Ausfahrten tatsächlich messbar Watt. Doch der Punk steckt im Detail: Ein guter Alu-Laufradsatz wie der DT Swiss PR 1600 läuft oft zuverlässiger, ist günstiger im Crashfall und lässt sich überall unkompliziert reparieren. Carbon macht Sinn, wenn du Rennen fährst oder einfach den Kick suchst, aber für Alltagshelden zählt Zuverlässigkeit mehr als Bling-Bling.

Wer wie unser Chefredakteur regelmäßig Gravel- und Bikepacking-Abenteuer fährt, schwört auf Tubeless-Setups. Das bedeutet: Fahren ohne Schlauch, dafür mit speziellem Dichtmilch-Gel im Reifen, was Durchstiche zuverlässig verhindert und den Rollwiderstand verringert. Tubeless ist zwar beim ersten Mal eine kleine Sauerei, aber wenn du einmal stundenlang ohne Platten über Schotter geballert bist, willst du nie wieder zurück. Für klassische Puristen bleibt der bewährte Schlauchreifen erste Wahl, besonders auf langen Alpenpässen, wo jeder Gramm zählt.

Laufräder sind die Investition, die den Charakter deines Rads am stärksten verändert. Wer auf Gewicht, Komfort und Steifigkeit achtet, wird schnell merken, dass ein guter Wheelset den Unterschied zwischen „okay“ und „wow“ macht. Wir raten: Lieber hier ein paar Euro mehr investieren als bei sinnlosen Carbon-Accessoires. Und immer ans passende Setup für deinen Einsatzzweck denken – Allround, Aero, Gravel oder Leichtbau. Wer schlau wählt, fährt vorne mit.

Schaltgruppen: Mechanisch, elektronisch oder Wireless?

Die Gretchenfrage im Redaktionsflur: Muss es wirklich immer elektrisch sein? Shimano Di2, SRAM eTap und Campagnolo EPS versprechen blitzschnelle, butterweiche Schaltvorgänge – und liefern auch. Aber: Mechanische Gruppen wie Shimano 105, Ultegra oder SRAM Rival laufen selbst bei miesestem Wetter, sind günstiger und im Notfall sogar mit Stumpf und Steinen reparierbar. Für Vielfahrer, die Wert auf Wartungsarmut legen, ist mechanisch immer noch eine Bank. Wer aber einmal eTap gefahren ist, will die Funkfreiheit und das cleane Cockpit nicht mehr missen. Keine Kabel, kein Gefrickel, jeder Schaltvorgang sitzt. Die Redaktion ist hier gespalten: Die einen lieben das analoge Klicken, die anderen feiern die Zukunft am Lenker.

Wichtig ist: Elektronische Schaltungen brauchen regelmäßiges Laden, und das kann im falschen Moment nerven. Wer auf große Touren oder Bikepacking steht, sollte immer ein Ersatzkabel oder Ladegerät im Set haben. Mechanisch fällt das alles weg – weniger Schnickschnack, mehr Freiheit. Der Punk-Ansatz: Wähle, was zu deinem Fahrstil passt, nicht, was auf Instagram glänzt. Die Gruppe entscheidet über Schaltpräzision und Zuverlässigkeit, nicht über deinen Stylefaktor.

Und noch ein heißer Tipp aus der Redaktion: Übersetzungen sind wichtiger als Logos. Wir setzen fast alle auf kompakte Kettenblätter (50/34) und großzügige Kassetten bis 32 oder 34 Zähne. Damit kommst du überall hoch – und das ist im echten Leben wichtiger als der letzte Zahnkranz für Highspeed-Orgien. Mut zur Vernunft, Mut zur Lücke im Portfolio!

Sättel, Lenker & Cockpit: Komfort oder Kante?

Was bringt das schnellste Bike, wenn dir der Hintern nach 60 Kilometern abfällt? Sattelwahl ist hochgradig individuell – und trotzdem gibt’s Lieblinge. Viele in der Redaktion fahren die Klassiker von Fizik (Arione, Antares) oder Selle Italia (SLR, Flite), weil sie zuverlässig, leicht und in zig Breiten erhältlich sind. Wer es moderner mag, testet die kurzen, breiten „Snub Nose“-Modelle wie Specialized Power oder Pro Stealth. Die bieten viel Beinfreiheit und verhindern Taubheitsgefühle – ein echter Gamechanger für lange Ausfahrten.

Beim Lenker gehen die Geschmäcker auseinander. Aero-Lenker mit integriertem Vorbau sehen brutal schick aus, sind aber teuer und schwer zu individualisieren. Viele von uns schwören auf klassische Rundbiegungen mit 38–42 cm Breite, weil sie mehr Kontrolle und Komfort geben. Carbon bringt zwar etwas Dämpfung, ist aber empfindlicher als Alu. Wer viel Offroad fährt, sollte einen Lenker mit Flare (seitlich ausgestellte Drops) probieren – das bringt Stabilität und mehr Platz für Taschen oder Licht.

Das Cockpit ist der Ort, an dem alles zusammenläuft: GPS, Klingel, Licht, Computer, Snacks (ja, ehrlich). Wir fahren fast alle den Garmin Edge 530 oder Wahoo Bolt, weil sie robust, übersichtlich und nicht von der nächsten App-Laune abhängig sind. Ein sauber montiertes Cockpit ist kein Selbstzweck, sondern sorgt für Sicherheit, Übersicht und Style – und das merkt man im hektischen Stadtverkehr wie auf dem Alpenpass.

Reifenwahl & Tubeless-Trend: Grip oder Speed?

Wer glaubt, Reifen seien Nebensache, fährt vermutlich noch 23 mm Breite auf 10 Bar. Willkommen im Jahr 2024: Die meisten von uns rollen auf 28–32 mm breiten Pneus, je nach Radtyp und Untergrund. Breiter heißt mehr Komfort, mehr Grip und weniger Rollwiderstand – klingt absurd, ist aber wissenschaftlich belegt. Unsere Favoriten? Conti GP 5000, Schwalbe Pro One und Pirelli P Zero. Sie bieten Haltbarkeit, Pannenschutz und den richtigen Mix aus Speed und Alltagstauglichkeit.

Der Tubeless-Trend ist nicht nur Marketing – er funktioniert. Kein Schlauch heißt weniger Durchschläge, niedrigere Drücke und ein Plus an Sicherheit. Klar, die Montage ist beim ersten Mal ein kleiner Albtraum, aber sobald die Dichtmilch ihren Job macht, rollst du mit einem breiten Grinsen weiter, während andere am Straßenrand flicken. Für die Hardcore-Fraktion bleibt der Schlauchreifen unschlagbar leicht, aber im Alltag und auf Gravel ist Tubeless einfach King.

Wichtig: Der richtige Luftdruck ist individuell und hängt ab von Fahrergewicht, Fahrstil und Untergrund. Wir geben lieber einen Bar weniger drauf als zu viel – das bringt Komfort, spart Körner und sorgt für mehr Kontrolle. Wer noch nie mit 28 mm und 5 Bar gefahren ist, sollte es unbedingt ausprobieren – danach fühlt sich alles andere wie Mittelalter an.

Fazit: Nur das, was wirklich taugt – unser ehrliches 11bar-Urteil

Die 11bar-Redaktion steht für Unabhängigkeit, Ehrlichkeit und jede Menge Erfahrung auf dem Rad. Wir fahren, was uns überzeugt – und das bedeutet: Alltagsrobustheit schlägt Mode-Gag, Komfort schlägt Dogma, und Individualität schlägt Marken-Hype. Unsere Parts sind getestet, gequält und geliebt. Egal ob Einsteiger oder Profi: Wer seinem Rad ein echtes Upgrade gönnen will, findet hier ehrliche Empfehlungen und keine gekauften Werbephrasen.

Die perfekte Komponente gibt’s nicht – aber das perfekte Setup für deinen Stil und dein Budget. Probier aus, was zu dir passt, bleib offen für Neues und lass dich nicht von Hochglanz-Marketing blenden. Am Ende zählt, was auf der Straße, im Wald und im Alltag wirklich funktioniert. Und genau das bekommst du hier: kompromisslose, unabhängige Tipps aus der Praxis.

Unser Fazit: Parts, die wir selbst fahren, sind keine Statussymbole, sondern Werkzeuge, um jeden Tag mehr Spaß am Radfahren zu haben – ehrlich, direkt, 100 Prozent 11bar.

Pro:

  • Ehrliche Empfehlungen aus der Praxis – ohne Sponsoren-Einflüsse
  • Komponenten für jedes Budget und jeden Fahrstil
  • Langzeiterfahrung im Redaktionsalltag mit echten Praxistests
  • Tipps zu langlebigen, bewährten und wartungsarmen Teilen
  • Keine Scheu vor günstigen Alternativen oder Exoten
  • Individuelle Setups statt Marketing-Einheitsbrei

Contra:

  • Subjektive Auswahl – nicht jeder Tipp passt zu jedem Fahrer
  • High-End-Komponenten können teuer und schwer verfügbar sein
  • Manche Empfehlungen sind zu punkig für absolute Technik-Neulinge
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