Kanarische Inseln: Wo Asphaltträume wahr werden! Unsere 20 Lieblingsrouten sind kein weichgespültes Touristen-Programm, sondern die gnadenlos ehrlichste Auswahl zwischen Flow, Feuerberg und steilem Finale. Hier findest du alles – von entspanntem Küstencruise bis zur bergigen Schinderei, bei der Waden und Hirn brennen. Bereit für echtes Radsport-Kino? Dann ab auf die Kanaren!
- 20 handverlesene Strecken für Rennradfahrer auf allen Kanarischen Inseln
- Von flowigen Küstenrunden bis zu brutalen Bergattacken
- Jede Route mit Insider-Tipps zu Highlights, Pausen und Gefahren
- Perfekt für Einsteiger, Ambitionierte und echte Kletterziegen
- Erklärung aller wichtigen Begriffe und technischen Details
- Genaue Infos zu Streckenlänge, Höhenmetern und Schwierigkeitsgrad
- Wetter- und Windhinweise für jede Insel – damit du nicht baden gehst
- Feine Empfehlungen zu Verpflegung, Ausrüstung und Sicherheit
Warum die Kanaren das Epizentrum für Roadies sind
Wer glaubt, die Kanarischen Inseln seien nur das Winter-Trainingslager der Profis, liegt sowas von daneben. Die sieben Inseln sind der feuchte Traum für jeden Rennradfahrer, der mehr sucht als endlose Flachland-Kilometer. Hier bekommst du alles: Vulkane, steile Rampen, serpentinenreiche Abfahrten und Küsten, die selbst die härtesten Fahrer zum Staunen bringen. Das Klima ist ganzjährig gnädig zu uns Radmenschen – angenehm warm, selten zu heiß und fast nie so kalt, dass die Zehen frieren. Und dann wäre da noch der Wind, der auf den Kanaren kein laues Lüftchen, sondern ein echter Trainingspartner (oder Gegner) ist.
Was die Kanaren wirklich einzigartig macht, ist die Vielfalt. Jede Insel hat ihren eigenen Charakter: Gran Canaria ist das Paradies der Kletterer, Teneriffa der Spielplatz für Höhenmeter-Junkies, Lanzarote lockt mit endlosen Lavafeldern und Fuerteventura bietet Flow und Wind satt. Auch La Palma, La Gomera, El Hierro und selbst die kleine La Graciosa haben ihre ganz eigene Note, die jede Tour zum Abenteuer macht. Kein Wunder, dass sich hier Profis wie Amateure die Klinke in die Hand geben – und sich auf den Straßen manchmal mehr Carbon als Sand findet.
Technisch gesehen sind die Straßen auf den Kanaren oft besser als ihr Ruf. Klar, es gibt Schlaglöcher und rauen Belag, aber viele Hauptstrecken wurden in den letzten Jahren runderneuert. Es lohnt sich, das Material auf die harten Bedingungen abzustimmen: 28 mm Reifen, solide Bremsen und ein Kletter-Setup mit kleiner Übersetzung sind keine Schande, sondern pures Statement. Wer hier auf Aero setzt, ist entweder masochistisch veranlagt oder hat den Wetterbericht nicht gelesen. Fazit: Die Kanaren sind kein Spielplatz für Poser, sondern ein Testfeld für echte Straßenpiraten.
Unsere Top 20: Von Genießer bis Masochist
Genug der Vorrede – hier kommen sie, die 20 Lieblingsrouten von 11bar. Wir haben jede einzelne getestet, geflucht, geschwitzt und gejubelt. Ob du nach einer entspannten Küstenrunde für den Wiedereinstieg suchst, dich an der berühmten Masca-Schleife auf Teneriffa messen willst oder auf Gran Canaria den Pico de las Nieves bezwingen möchtest: Bei uns findest du die perfekte Route für deinen Style, dein Level und deine Tagesform. Und weil wir keine halben Sachen machen, gibt es zu jeder Route Hinweise zu Streckenprofil, Gefahrenstellen, besten Fotospots und Verpflegungsoptionen.
Unser erster Tipp für Einsteiger führt dich auf Fuerteventura entlang der Küste von Corralejo nach El Cotillo – ein echter Flow-Highway, der mit Rückenwind zum Hochgeschwindigkeits-Erlebnis wird. Ambitionierte Rennradler sollten sich die Königsetappen auf Teneriffa nicht entgehen lassen: Vom Meer bis auf den Teide, vorbei an Pinienwäldern, Lavafeldern und atemberaubenden Aussichtspunkten. Wer lieber abseits der Massen fährt, findet auf La Palma oder El Hierro abgelegene Bergstraßen, auf denen du höchstens mal einer Ziege oder einem Hardcore-Lokal begegnet.
Und dann gibt es natürlich die Legenden: Die Serpentinen von Masca, die brutalen Rampen nach Artenara, die windigen Klippen von Lanzarote – jede Route hat ihre Story, ihre kleinen Gemeinheiten und ihre Gänsehautmomente. Wir haben alle Strecken so ausgewählt, dass sie fahrtechnisch und landschaftlich das Maximum rausholen. Langeweile? Gibt’s hier nicht. Du suchst die Challenge, wir liefern sie – und zwar ehrlich, direkt und ohne Werbe-Blabla.
Insider-Wissen: Technische Tipps, Wind, Wetter & Sicherheit
Wer auf den Kanaren fährt, muss nicht nur fit, sondern auch schlau sein. Der Wind ist dein ständiger Begleiter – mal Freund, mal Feind. Passatwinde können gnadenlos zuschlagen, besonders auf Lanzarote und Fuerteventura. Deshalb unser Tipp: Starte früh am Morgen, plane deine Route so, dass du auf dem Rückweg eher Gegenwind hast (und nicht im Delirium auf den letzten Kilometern). Kontrolliere immer den Wetterbericht, denn auf den Höhenzügen kann es deutlich kühler und wolkiger sein als am Strand. Ein Windbreaker oder eine leichte Weste gehören ins Trikot, auch wenn die Sonne lacht.
Technisch empfiehlt es sich, das Bike auf die Bedingungen abzustimmen. Breitere Reifen (28 mm oder mehr) bringen Komfort und Grip auf rauem Asphalt. Scheibenbremsen sind Gold wert, besonders bei langen Abfahrten und feuchtem Wetter. Kletterkassetten (11-32 oder sogar 34) sind kein Zeichen von Schwäche, sondern von Cleverness – die Steigungen auf den Kanaren haben es oft in sich, und nach 2000 Höhenmetern lacht keiner mehr über „kleine Gänge“. Wer mit Tubeless fährt, ist klar im Vorteil, denn fiese Vulkansteinchen lieben schmal bereifte Felgen.
Sicherheitsmäßig gilt: Die Kanaren sind relativ radfreundlich, aber Vorsicht auf engen Passstraßen und in Dörfern, wo der Verkehr manchmal erstaunlich ruppig werden kann. Trage immer einen Helm, fahre vorausschauend und habe ein Rücklicht dabei – Nebel ist auf den Passhöhen keine Seltenheit. Und: Handy, Notfallkontakt und ein bisschen Bargeld gehören in jede Trikottasche, denn nicht jeder Kiosk nimmt Karte, und der nächste Bike-Shop ist manchmal weiter weg als gedacht. Vorbereitung ist alles, Improvisation das Sahnehäubchen!
Routen, die Geschichte schreiben – Highlights im Detail
Du willst es genauer wissen? Wir liefern zu jeder Lieblingsroute die wichtigsten Eckdaten: Streckenlänge, Höhenmeter, Zeitbedarf und Schwierigkeitsgrad. Unsere Favoriten reichen von der entspannten Playa-Runde bei Puerto de Mogán, die in sanftem Auf und Ab an der Küste entlangführt, bis hin zur epischen Königsetappe auf Gran Canaria, die den legendären Pico de las Nieves (1949 m) bezwingt. Wer da oben steht, fühlt sich wie ein Gott – oder zumindest wie ein geläuterter Sünder. Die Abfahrt zurück ins Tal ist ein Fest für Technik-Fans und Mutige, die ihre Bremsen lieben.
Die Insiderrunde auf La Palma führt dich durch duftende Kiefernwälder, vorbei an alten Lavafeldern und immer wieder zu Aussichtspunkten, an denen du die Welt vergisst. Wer auf Lanzarote unterwegs ist, sollte unbedingt die Runde durch den Timanfaya-Nationalpark mitnehmen: Schwarze Lava, rote Berge und eine Landschaft wie auf dem Mars. Das perfekte Terrain, um das eigene Tempo zu finden und einfach mal den Kopf freizufahren. Auf Teneriffa ist die Masca-Schleife Pflicht – aber Achtung: Die Rampen sind mörderisch, die Ausblicke dafür legendär.
Jede dieser Strecken hat ihren eigenen Rhythmus, ihre kleinen Tücken und ihre Glücksmomente. Wir empfehlen, die Touren mit ordentlich Zeitpuffer zu planen – für Fotostopps, Pausen und das ein oder andere Kaltgetränk am Straßenrand. Und noch ein Tipp: Gerade auf den großen Inseln lohnt es sich, früh zu starten, um den Hauptverkehr zu meiden. Wer die Kanaren wirklich erleben will, fährt nicht auf Zeit, sondern auf Erlebnis – und genau das macht unsere Routen zum echten Road-Bike-Kino.
Fazit: Die Kanaren – Spielplatz für Radwahnsinnige
Die Kanarischen Inseln sind nicht nur ein Trainingsspielplatz für Profis, sondern das Paradies für alle, die Asphalt, Abenteuer und Adrenalin suchen. Unsere 20 Lieblingsrouten zeigen dir die ganze Bandbreite: Flow, Panorama, Kletterei und pure Lebensfreude – alles auf Straßen, die dich fordern und feiern. Wer hier fährt, wächst nicht nur an den Bergen, sondern auch an sich selbst. Egal, ob du Anfänger bist oder schon 10.000 Höhenmeter in den Beinen hast – die Kanaren liefern für jeden das passende Abenteuer.
Natürlich gibt es auch Schattenseiten: Wind, steile Rampen und manchmal ruppiger Verkehr sind keine Seltenheit. Aber für echte Roadies sind das keine Hindernisse, sondern Teil des Spiels. Mit der richtigen Vorbereitung und dem passenden Mindset werden die Kanaren zur Bühne für unvergessliche Radsportmomente. Wir von 11bar sagen: Pack dein Bike, buche den Flug – und lass dich von der Magie der Inseln verzaubern. Alles andere ist Ausrede!
Hier noch einmal die Pros und Contras, damit du weißt, worauf du dich einlässt:
Pro:
- Ganzjährig bestes Radwetter (selten unter 18°C, auch im Winter)
- Unvergleichliche Streckenvielfalt: Küste, Berge, Lavafelder
- Top-Infrastruktur für Rennradfahrer inkl. Radverleih und Werkstätten
- Wenig Regen, viel Sonne – perfekte Bedingungen für Training und Genuss
- Herzliche, radfreundliche Locals und entspannte Atmosphäre
- Viele autofreie oder verkehrsarme Abschnitte
- Legendäre Anstiege wie Teide und Pico de las Nieves
- Gute Flugverbindungen aus Deutschland, unkomplizierte Anreise
Contra:
- Starker Wind, besonders auf Lanzarote und Fuerteventura
- Manche Straßenabschnitte mit rauem Belag oder Schlaglöchern
- Steile Anstiege können Einsteiger schnell überfordern
- Verpflegung unterwegs nicht überall einfach – gute Planung nötig
- In der Hochsaison teils viel Verkehr und viele Touristen